
Schätzungen zufolge leben in Deutschland Millionen von Straßenkatzen ungeschützt und unversorgt auf der Straße. Doch was sind Straßenkatzen eigentlich?
Hier handelt es sich um Katzen, die kein Zuhause haben und versteckt und zurückgezogen in verlassenen Höfen, Industriegeländen, Schrebergärten oder Campingplätzen leben. Ihr täglicher Kampf ums Überleben ist hart: Sie hungern, frieren, verdursten, leiden häufig an Infektionskrankheiten und Wunden/Verletzungen bleiben unversorgt.
Diese Straßenkatzen – auch Streuner, herrenlose Katzen, frei lebende Katzen genannt – stammen ursprünglich alle von einer unkastrierten Freigängerkatze ab. Auch ausgesetzte, entlaufene oder verirrte Katzen haben dafür gesorgt, dass die Populationen ansteigen.
Um diese Katzen kümmern wir uns mit sehr viel Herzblut, mit dem Ziel, unkontrollierte Vermehrung und somit noch mehr Katzenelend, zu verhindern.
Katzen, die ein Distanzverhalten aufweisen und nicht mehr an den Menschen gewöhnt werden können, können nicht in einem Tierheim oder in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht werden. Sie werden daher nach der Kastration gegebenenfalls in ihrem gewohnten Revier freigelassen und weiter betreut.